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Unser Denkteich

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          04.08.2017

          Schöne, neue digitale Welt

          So schallt es uns allen über fast alle Kanäle hinweg entgegen. Die Berichte und Kommentare wimmeln von neuen, meist englischen Begriffen und Abkürzungen. Manchmal sind sie mit umständlichen deutschen Begriffen übersetzt. Und die gemalten Szenarien schwanken zwischen „alles wird viel besser“ und „wenn ihr nicht mitmacht, dann habt ihr ein wirkliches Problem!“ Aber woran liegt es, dass, beispielsweise, die Telekom über 20.000 Kunden ihre Altverträge kündigt, weil sie die Anschreiben der Telekom bezüglich VoIP (Voice over IP)-Umstellung nicht beachtet haben? An einer Sprachbarriere wohl kaum. Hier eine weitere Zahl, die den Tech-affinen schier unglaublich vorkommt. 73% der Deutschen wissen nicht, was ein Fintech ist. Ganz offensichtlich ist die Kluft zwischen den Tech-affinen, den Evangelisten der schönen, neuen digitalen Welt und der restlichen Bevölkerung riesig groß.

          Die Haltungen Vieler zu „Digital“, denen wir begegnen, wechseln zwischen Unwissen, Ignorieren und Verweigern, vorsichtigem Interesse und schnellem Rückzug, Überforderung und Angst. Angst davor, sich bloß zu stellen und sich wie ein Anfänger zu fühlen, obwohl man doch schon ein ganzes Leben gelebt hat und viele Dinge kann. Angst davor, nicht zu genügen, selbst wenn man sich wirklich bemüht, das Neue zu verstehen und anzuwenden. Angst davor, sich ausgegrenzt und fremd zu fühlen. Und selbst diejenigen, die sich annähern wollen, finden wieder hauptsächlich Online-Angebote, um sich fortzubilden, die ihnen wiederum vor Augen führen, wieviel sie noch nicht können. Es ist schwer, sich in dieser Gemengelage nicht minderwertig in der schönen, neuen digitalen Welt zu fühlen.

          Deswegen gründen wir „The Campus“:

          einen Ort, an dem Menschen altmodisch „offline“ sich Wissen zu „digitalen“ Themen wie Künstliche Intelligenz, Data Science oder TecMarketing—um nur ein paar zu nennen--aneignen und auf die Auswirkungen auf ihre eigene Arbeit reflektieren können. Und zwar noch persönlich von Menschen vermittelt und begleitet, die es sich zur Aufgabe machen, Übersetzer zu sein.

          Ein Ort, an dem sich Menschen auf ihre Fähigkeiten besinnen und für sich definieren können, wie, und nicht ob, ihre Fähigkeiten in die neue digitale Welt passen.

          Ein Ort, an dem sich „Anfänger“ und „Experten“ wohl fühlen und lernen können.

          Selbstverständlich nehmen wir uns selbst als Versuchskaninchen und wenden die Arbeitsweisen, der schönen, neuen digitalen Welt an uns selbst an: Agiles Arbeiten, Design Thinking, Prototyping, Use Cases. Und wer hier aussteigt: Wir werden auch Methodenworkshops anbieten, die Ihnen eine Übersicht über all diese Methoden vermitteln. 

          Begleiten Sie uns auf unserer Reise via Facebook, Xing oder LinkedIn. Und wer neugierig geworden ist – bitte rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine Email.