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Design Thinking und das Gesetz – Der Weg zu mehr Kundenorientierung

Letzte Woche besuchte Mareike ein Datenschutzseminar, um ihr Wissen über Gesetze, Vorschriften und Sanktionen rund um den Datenschutz zu erweitern. Eine Sache, die ihr wieder einmal klar geworden ist: Das Gesetz ist nicht für den Durchschnittsmenschen gemacht. Komplexe Satzstrukturen, komplizierte Wörter und widersprüchliche Anforderungen machen es unmöglich, das Gesetz intuitiv zu verstehen. Kundenorientierung, eines der Themen, das in den letzten Jahren immens an Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist bei Juristen und Gesetzgebern noch nicht angekommen. Was paradox ist, da wir jeden Tag mit dem Gesetz und innerhalb des Gesetzes arbeiten.

Es ist jedoch ein erstes Umdenken spürbar. Design Thinking, eine der bekanntesten Methoden für mehr Kundenorientierung in Innovationsprozessen, hat seinen Weg in die juristische Welt gefunden. Ausgewählte Universitäten bieten Kurse für juristisches Design Thinking an, US-Gerichte arbeiten mit Design Labs zusammen, um Gerichtsverhandlungen weniger schmerzhaft zu gestalten und Unternehmen nutzen Design Thinking, um juristische Informationen besser verständlich zu machen.

Einfache Methoden, wie die Verwendung von Diagrammen in Verträgen, erhöhen die Benutzererfahrung und das -verständnis.

Gesetze müssen nicht langweilig sein, Verträge müssen nicht mühsam zu lesen sein und die Rechtsabteilung muss nicht der Show-Stopper sein, sondern hat eine wertsteigernde Funktion. Design Thinking ist eine Möglichkeit, rechtliche Anforderungen und Compliance in verdaubare Teile herunterzubrechen. Dadurch wird jede Person in Organisationen ermutigt, mit Rechts- und Compliance-Abteilungen zusammenzuarbeiten, nicht gegen sie. So können wir dauerhaft Verhaltens- und Denkweisen ändern und spürbare Veränderung bewirken.