Auf dieser Website wird das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke verwendet. Mit Hilfe eines Cookies kann so nachvollzogen werden, wie unsere Marketingmaßnahmen auf Facebook aufgenommen und verbessert werden können. Über Ihr Einverständnis hiermit würden wir uns sehr freuen. Informationen zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie Ihre Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie auf "Cookies akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Wo sind die Gründerinnen in Deutschland?

Sie kennen eine weibliche Gründerin? Herzlichen Glückwunsch, damit kennen Sie eine Rarität in der deutschen Wirtschaft. Nur etwa 4% der Start-ups in Deutschland sind von Frauen gegründet. Eine Studie von BCG mit über 15.000 deutschen, französischen und britischen befragten Start-ups, kommt zu dem Schluss, dass bei der derzeitigen Veränderungsrate, erst eine Gleichstellung der Gründungen im Jahr 2139 erreicht wird. Auch die Möglichkeit mit einem gemischten Team ein Start-up zu gründen, wird kaum wahrgenommen. Nur 10% der deutschen Start-ups sind von Männern und Frauen gegründet.

Ein großer Fehler, wenn man weitere Studien aus dem Bereich hinzuzieht. Die Quelle, die wir am Dienstag veröffentlichten, zeigt, dass eine höhere Anzahl an weiblichen Führungskräften sich positiv auf die finanzielle Performance des Unternehmens auswirken. Start-ups, welche von Frauen (mit)gegründet werden, erzielen einen 10% höheres kumuliertes Einkommen im Zeitraum von fünf Jahren.

Doch warum werden weibliche oder gemischte Start-ups nicht mehr unterstützt? Ein Aspekt ist die fehlende Finanzierung. In der dritten Finanzierungsrunde haben Frauen 90% schlechtere Chancen, eine Finanzierung zu erhalten als Männer. Und damit entgeht Deutschland und der Welt ein riesiger Gewinn: die globale Wirtschaft könnte um fünf Billionen Dollar wachsen, würden Frauen und Männer zu gleichen Teilen am Wirtschaftsgeschehen teilnehmen.