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Warum die Diskussion um Work-Life-Balance falsch ist

Die Verschmelzung von Privat- und Berufsleben ist inzwischen der Normalzustand für Arbeitnehmer. Digitaler Wandel, mobile Anwendungen als interne Kommunikationsmittel und ständige Erreichbarkeit machen es unmöglich, Arbeits- und Privatleben strikt voneinander zu trennen.

Tatsächlich ist die Trennung zwischen privatem und professionalem Leben, weder für Unternehmen noch für Mitarbeiter das Ziel, sondern „Work-Life-Blending“. Auf den ersten Blick scheint „Work-Life-Blending“ die aktualisierte Version der Work-Life-Balance zu sein. Doch anstatt zu versuchen, die beiden Aspekte Ihres Lebens in Einklang zu bringen, ist es das Ziel, das eine in das andere zu integrieren. Also z.B. den Tag so zu strukturieren, dass er den sowohl im privaten als auch professionellen Bedürfnissen entspricht. Oder keine maximalen Urlaubstage pro Jahr zu haben, sondern selbstständig zu entscheiden, wie viele Urlaub man im Laufe des Jahres nimmt. Das erhöht die Zufriedenheit und Loyalität der Mitarbeiter/innen. Wichtig zu beachten ist, dass Work-Life-Blending nicht mehr Freiheit bedeutet, mehr zu arbeiten, sondern mehr Freiheit, um persönliche und berufliche Bedürfnisse gleichermaßen zu erfüllen.